Chronische Infektionen als Ursache von Erschöpfung und Autoimmunerkrankungen
Chronische virale oder bakterielle Infektionen spielen bei vielen Patienten mit ME/CFS, Fatigue-Syndromen oder Autoimmunerkrankungen eine bedeutende Rolle. Nicht selten bleiben solche Infektionen über Jahre unerkannt und können das Immunsystem dauerhaft belasten.
Besonders sogenannte „stille“ oder reaktivierte Infektionen stehen im Verdacht, chronische Erschöpfung, Konzentrationsstörungen, Muskelschmerzen oder Belastungsintoleranz auszulösen beziehungsweise zu verstärken.
Zu den häufigsten Erregern zählen unter anderem:
Moderne Spezialdiagnostik
Zur Abklärung möglicher chronischer Infektionen arbeiten wir mit der Universitätsklinik für Hygiene in Graz zusammen. Diese renommierte universitäre Spezialklinik verfügt über hochmoderne diagnostische Verfahren zum Nachweis unterschiedlichster viraler und bakterieller Erreger.
Mittels spezieller Blutuntersuchungen können unter anderem Reaktivierungen von Epstein-Barr-Viren oder Infektionen mit Mykoplasmen erkannt werden.
Gerade bei Patienten mit:
kann eine gezielte infektiologische Diagnostik entscheidende Hinweise liefern.
Individuell abgestimmte Therapie
Die Therapie richtet sich nach den jeweiligen Laborbefunden und der individuellen Symptomatik. Ziel ist es, chronische Belastungen des Immunsystems zu erkennen und gezielt zu behandeln.
Je nach Befund erfolgt eine individuell abgestimmte Therapie zur Unterstützung des Immunsystems und zur Verbesserung der körperlichen Belastbarkeit und Lebensqualität.